Executive Q&A

Transparenz ist eine Frage der Governance

Wir wissen, dass unser Ansatz das herkömmliche Verständnis von Personalauswahl provoziert. Hier finden Entscheider die Antworten auf die harten Fragen – ohne die üblichen Berater-Floskeln.

Ich verlasse mich seit 20 Jahren auf mein Bauchgefühl und bin damit gut gefahren. Warum brauche ich Ihr Verfahren?

Antwort: Statistisches Glück ist keine Strategie. Intuition ist oft nur die Summe unbewusster Voreingenommenheiten (Unconscious Bias), die auf Sympathie und „Benehmen“ reagiert. In stabilen Phasen mag das funktionieren. In volatilen Märkten oder strategischen Wendepunkten ist das Bauchgefühl die teuerste Fehlerquelle im Boardroom. Das BPFS®-Verfahren ersetzt die Intuition durch eine forensische Datenlage zur Handlungs-Architektur. Wir raten nicht, wir validieren die Belastbarkeit.

Ist das Honorar für ein BPFS®-Audit nicht unverhältnismäßig hoch?

Antwort: Im Gegenteil – es ist die effizienteste Risikoversicherung für Ihr Kapital. Wir kalkulieren unser Honorar nicht nach Zeitaufwand, sondern koppeln es strikt an die strategische Last der zu besetzenden Position. Eine Fehlentscheidung auf Führungsebene kostet Sie statistisch das 10- bis 15-fache eines Jahresgehalts an Kapital und Opportunität. Unsere Fee ist darauf ausgelegt, dieses Millionenrisiko in der Bilanz durch forensische Gewissheit zu neutralisieren. Wer die Investition in die Absicherung scheut, akzeptiert ein ungesteuertes Ausfallrisiko, das in keinem Verhältnis zum Honorar steht.

Was unterscheidet die AM Academy von einem klassischen psychologischen Assessment?

Antwort: Klassische psychologische Assessments messen und beschreiben Persönlichkeitseigenschaften – also wie jemand wirkt oder wer er gerne sein möchte. Das hat jedoch kaum Vorhersagekraft für die operative Logik in der Umsetzung. Wir messen keine Charaktereigenschaften, sondern die Handlungs-Architektur. Uns interessiert nicht, ob jemand „visionär“ wirkt, sondern ob seine Entscheidungslogik die notwendige strategische Durchgriffskraft besitzt, um Ziele unter Komplexität und Zeitdruck verlässlich zu erreichen. Wir liefern Forensik zur Ergebnissicherheit, keine psychologischen Profile.

Können Kandidaten das Verfahren manipulieren?

Antwort: „Benehmen“ lässt sich simulieren, die operative Logik nicht. Unsere Methodik ist darauf ausgelegt, die bewusste soziale Steuerung (die Maske) zu umgehen. Während Kandidaten in Interviews ihre Biografien optimieren, dekonstruiert das BPFS® die zugrundeliegenden Muster ihrer Entscheidungslogik. Man kann die Forensik nicht „bespielen“, weil wir die strukturelle Resonanz messen, nicht die Eloquenz der Antwort.

Warum dauern Ihre Audits nur 48 Stunden? Ist das nicht zu kurz für eine fundierte Analyse?

Antwort: Zeit ist der Nährboden der Inszenierung. Je länger ein Prozess dauert, desto besser kann sich ein Akteur auf die Erwartungshaltung einstellen. Die 48h-Forensik nutzt den Moment der authentischen Reaktion unter Zeitdruck. Wir brauchen keine Wochen für eine Diagnose, wenn wir die Handlungs-Architektur in Echtzeit demaskieren können. Präzision ist keine Frage der Dauer, sondern der methodischen Tiefe.

Wir nutzen bereits renommierte Personalberater, die eine Garantie auf ihre Besetzungen geben. Ist das nicht Absicherung genug?

Antwort: Eine Nachbesetzungsgarantie ist lediglich ein Trostpflaster für den entstandenen Schaden. Wenn eine Führungskraft nach 12 Monaten scheitert, ist die strategische Erosion bereits Realität. Der Berater liefert Ihnen dann lediglich ein neues Gesicht – das strukturelle Risiko bleibt identisch. Wir setzen vor dem Schaden an. Wir sorgen dafür, dass Sie die Garantie erst gar nicht in Anspruch nehmen müssen, indem wir die operative Logik vorab verifizieren.

Ist das BPFS-Verfahren eine Form der Integrationsberatung oder des Onboardings?

Antwort: Absolut nicht. Onboarding versucht, eine potenzielle Fehlpassung durch Coaching „passend zu machen“. Das BPFS®-Verfahren hingegen verhindert die Fehlentscheidung, bevor Kapital vernichtet wird. Wir leisten keine therapeutische Begleitung für instabile Konstellationen, sondern liefern eine harte Risikoprognose für die Handlungs-Architektur. Wir sagen Ihnen, ob ein System hält oder bricht – wir flicken es nicht im Nachhinein zusammen.

Kann Ihr Verfahren auch vorhersagen, wie sich ein Kandidat in drei oder fünf Jahren verhält?

Antwort: Wir messen die operative Logik – das fundamentale Betriebssystem eines Menschen. Während sich Fähigkeiten (Skills) und Wissen stetig weiterentwickeln, bleibt die grundlegende Handlungs-Architektur unter strategischer Last stabil. Wir liefern keine lebenslange Garantie, aber eine präzise Prognose über die systemische Stabilität für einen Horizont von 18 bis 24 Monaten. Das ist das entscheidende Zeitfenster, in dem Führungsinvestments entweder ihre volle Wirkung entfalten oder das System durch strukturelle Fehlpassung destabilisieren.

Was ist das größte Risiko, wenn wir uns gegen ein AM-Audit entscheiden?

Antwort: Das Risiko ist die Behavioral Liability – die verdeckte Verhaltenshaftung. Ohne forensisches Audit treffen Sie eine Millionenentscheidung basierend auf einer inszenierten Biografie und einem rhetorisch brillanten Interview. Sie akzeptieren damit eine Blackbox in Ihrer Bilanz. Das größte Risiko ist nicht der Kandidat, der offensichtlich ungeeignet ist – es ist der „Blender“, dessen fehlerhafte operative Logik Sie erst erkennen, wenn die Unternehmenskultur oder die Marktwert-Positionierung bereits beschädigt sind.

Was ist eigentlich das Risiko für uns, wenn wir die AM Academy mandatieren?

Die Antwort: Das Risiko ist die Konfrontation mit der objektiven Realität. Es ist doppelseitig:

  1. Das Risiko der Korrektur: Wir könnten Ihren Wunschkandidaten als unkalkulierbares Risiko entlarven. Sie verlieren die bequeme Illusion einer passenden Besetzung oder wir identifizieren in Ihrem Pool einen Akteur, dessen operative Logik überlegen ist, den Sie aber aufgrund rhetorischer Faktoren nicht priorisiert hätten. In letzter Konsequenz bedeutet dieses Risiko, den Prozess zum Schutz Ihres Kapitals neu starten zu müssen.

  2. Das Risiko der Bestätigung: Unsere Forensik bestätigt Ihre Annahmen vollständig und identifiziert keine strukturellen Risiken in der Handlungs-Architektur. In diesem Fall investieren Sie in die absolute Gewissheit, dass Ihr eigener Auswahlprozess perfekt funktioniert hat.


Wer uns bucht, kauft kein Drama, sondern Evidenz. Das Risiko besteht schlicht darin, dass Sie am Ende genau wissen, woran Sie sind – unabhängig davon, ob das Ergebnis Ihre Planung stützt oder erschüttert.

Führen Sie für uns auch die Suche und Vermittlung (Headhunting) durch?

Antwort: Nein. Konsequent nicht. Wir sind Auditoren, keine Vermittler. Wer sucht, verfolgt ein Abschlussinteresse – das erzeugt einen systemimmanenten Interessenkonflikt bei der Bewertung. Wir bewerten die Ergebnisse von Suchprozessen mit absoluter Distanz. Nur durch den strikten Verzicht auf Vermittlungsmandate garantieren wir die unbestechliche Objektivität, für die uns unsere Klienten mandatieren.

Wie garantieren Sie Diskretion und Vertraulichkeit in einem so sensiblen Umfeld?

Die Antwort: Diskretion ist für uns kein Marketing-Versprechen, sondern das Fundament unserer Existenzberechtigung. Wir agieren im Hintergrund der Boardrooms. Unsere Analysen sind exklusive Entscheidungsgrundlagen, die nach strengsten internen Sicherheitsprotokollen behandelt werden. Wir nutzen professionelle, verschlüsselte Infrastrukturen für die Datenhaltung und kommunizieren über gesicherte Kanäle. Seit Bestehen der AM Academy Group gab es kein Informationsleck. Wer die Handlungs-Architektur von Schlüsselspielern dekonstruiert, weiß: Absolute Verschwiegenheit ist die höchste Form der Professionalität.