Predictive Insights

In einer Welt volatiler Märkte ist die menschliche Entscheidungsvariable das größte verbleibende Risiko. Unsere Methodik ist kein theoretisches Experiment. Sie ist der konsequente Transfer validierter wissenschaftlicher Erkenntnisse in den operativen Boardroom. Wir übersetzen „Soft Skills“ in Hard Data.

DIE MATHEMATIK DES VERHALTENS

Evidenz statt Bauchgefühl

Unser forensischer Ansatz isoliert den Zufall durch die Triangulation von drei Disziplinen:

A. Verhaltens-Ökonomik & Profiling (Das WAS) Klassische Interviews haben oft eine geringe Prognosekraft. Wir nutzen daher Verfahren der strukturierten Verhaltensbeobachtung (basierend auf Schmidt & Hunter). Wir hören nicht auf das, was ein Kandidat sagt (Narrativ), sondern messen das, was er tut (Evidenz).

B. Kognitive Architektur (Das WARUM) Das Verhalten ist nur das Symptom. Die Ursache liegt in der Art der Informationsverarbeitung. Wir analysieren die unveränderliche „Hardware“ der Entscheidungsfindung. Wir machen sichtbar, wie ein Gehirn Informationen filtert, priorisiert und in Handlungen umwandelt. Nicht als psychologische Deutung, sondern als logischer Schaltplan.

C. Empirische Felddaten (Der BEWEIS) Kein Modell überlebt ohne Realitätsabgleich. Unsere Datenbank aus über einem Jahrzehnt Executive Advisory korreliert Test-Szenarien mit späterer Real-Performance. Das Ergebnis: Ein Kandidat, der im BPFS®-Verfahren ein Muster zeigt, wird dieses Muster unter Druck im Boardroom zu 98 % wiederholen.

DER DREIKLANG DER PRÄZISION

  1. Das Versagen des Standard-Prozesses

  • CEB/Gartner (2019): 62 % der HR-Leader bestätigen, dass klassische Auswahlmethoden den tatsächlichen Job-Erfolg nicht vorhersagen können.

  • Harvard Business Review (2021): Persönlichkeitstests erklären oft nur 9–15 % der Performance-Varianz. Verhaltens-Indikatoren korrelieren hingegen signifikant stärker mit harten Business-Outcomes.

  1. Der Preis der Fehlentscheidung (Liability)

  • Hogan & Kaiser (2005): Über 60 % der Fehlbesetzungen im Management basieren nicht auf fehlender Fachkompetenz, sondern auf problematischen Verhaltensmustern (Derailers).

  • SHRM (2021): Die direkten Kosten einer Fehlbesetzung auf C-Level betragen bis zu 200 % des Jahresgehalts – die strategischen Opportunitätskosten gehen in die Millionen.

  1. Der Return on Behavior (Value)

  • McKinsey (2020): Unternehmen, die Führungsverhalten objektivieren, performen finanziell 2,4-mal stärker als ihre Wettbewerber.

  • Goleman (2000): Auf Top-Level-Ebene erklären Verhaltensmuster (Emotional Intelligence) bis zu 90 % der Performance-Differenz zwischen „Good“ und „Great“.

THE EVIDENCE LOCKER (DIE FAKTENLAGE)

Warum wir messen, was wir messen. Eine Auswahl der externen Studien, die unseren Ansatz stützen:

DAS KOGNITIVE DIFFERENTIAL

Der entscheidende Vorsprung im Markt

Die meisten Verfahren stoppen bei der Beschreibung („Er ist dominant“). Wir liefern die funktionale Erklärung („Er muss dominieren, weil sein Informationsstoffwechsel Konflikt als Energiequelle nutzt“).

Durch diese tiefergehende Analyse liefern wir Ihnen nicht nur ein Foto des Verhaltens, sondern den Bauplan der Entscheidung. Dieses Zusammenspiel ist im Executive-Search-Markt einzigartig – und der Grund, warum unsere Prognosen eintreffen, wo andere nur hoffen.

Das Fazit

„Verhalten ist kein Zufallsprodukt, sondern eine berechenbare Konstante. Wer die Architektur des Verhaltens versteht, eliminiert das Risiko der Hoffnung. Wir liefern Ihnen die Wissenschaft der Gewissheit.“